Ausgangslage, Zweck und Ziele

Im Wallis hat die Weinwirtschaft eine lange Tradition. Doch die Konkurrenten aus dem Ausland profitieren von sehr geringen Produktionskosten.

Die Walliser Terrassenweinbauern hingegen benötigen u.a. bei der Bearbeitung ihrer Produktionsflächen viel mehr Zeit pro m2 als ihre in- und ausländische Konkurrenz.

Der Käufer von „Walliser Terrassenweine“ sieht ein, dass bei einem traditionell bearbeiteten Weingut in einer Terrassenlandschaft um ein Vielfaches mehr Arbeit entsteht, als bei den riesigen Flächen in Frankreich oder Südafrika, u.s.w. bei denen mit Flugzeugen, Riesentraktoren und anderen Mammutfahrzeugen die Reben bearbeitet werden. Der Konsument erkennt auch die zusätzlichen ökologischen und die Landschaft prägenden Leistungen, welche mit dem „Walliser Terrassenwein“ verbunden sind. All diese Mehrarbeiten und -leistungen sollen in Zukunft dem Weinbauern fairerweise über ein Label abgegolten werden. Also eine Art Fair Trade mit einem sozioökologischen Aspekt!

Nach fünf Jahren soll das Projekt, welches Modell- und Pilotcharakter aufweist, optimiert von der Region Leuk – Raron auf andere Weinregionen im Kanton übertragen werden.