Trockenmauern - ein altes Walliser Kulturgut

«Nicht von heute auf morgen»

Malerisches Mauerwerk an den steilen Hängen der alpinen Walliser Landschaft: Seit Jahrhunderten prägen Trockenmauern das Bild des Kantons. Die geschätzten 3000 Kilometer Naturmauerwerk ohne Zement und Mörtel sind Kulturgut und bieten zugleich Lebensraum für heimische Flora und Fauna. Der Trockenmauer-Experte Beat Locher aus Agarn unterstreicht die Wichtigkeit des Handwerks und erklärt, dass das Trockenmauern eine gehörige Portion Hartnäckigkeit und Begeisterungsfähigkeit voraussetzt.

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Trockenmauern erhalten, Kulturlandschaft retten

Die terrassierte Rebbaulandschaft von Visperterminen gehört ohne Zweifel zu einer der herausragendsten Form menschlicher Landnutzung und Landschaftsgestaltung. Daher ist es höchst erfreulich, dass nun mit der Vergabe des Planungs- und Bauleitungsmandates die ersten Schritte für den Erhalt und die Pflege der terrassierten Rebberge und der Trockensteinmauern in die Wege geleitet wurden. Gerade die Trockenmauern sind das prägende Element der Heidarebberge. Können sie  gerettet werden? Ist das entsprechende handwerkliche Können überhaupt noch vorhanden? Wie steht es mit dem Trockensteinmauerbau in der Schweiz, im Oberwallis? Auf diese und andere Fragen versuche ich Dir, werter Leser, einige Antworten geben.

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